Sommerfitness

Sobald das Thermometer wärmere Temperaturen anzeigt, lockt es viele Menschen ins Freie. Dabei entdeckt so mancher die Lust auf etwas Bewegung. Darüber freut sich der Blutzucker genauso wie die Seele. Denn Bewegung im Freien, gewürzt mit einer Prise Sonne ist eine wahre Wohltat.

Sommerfitness – körperliche Belastung steigt

Eine Partie Hallentennis an einem kühlen Tag fordert den Körper weniger, als bei 30 Grad im Schatten. Verantwortlich dafür ist eine beschleunigte Herzleistung und als Folge ein höherer Puls. Normalerweise werden hauptsächlich Muskeln mit Blut versorgt. Doch bei steigenden Temperaturen braucht auch die Haut eine Extraversorgung und wird vermehrt durchblutet. Der Grund: Ohne diese Funktion kann nicht genug Schweiß verdunsten – wichtig, damit der Körper nicht überhitzt und abgekühlt wird.

Flüssigkeit wichtig für Durchblutung und Schweißproduktion

Damit Sie auch an heißen Tagen fit bleiben und sich vor Überlastungen wie Durchblutungsstörungen, Muskelkrämpfen oder Schwindelgefühlen schützen, ist es wichtig ausreichend zu trinken. Beim Schwitzen entstehen automatisch Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste. Schon zwei Prozent Flüssigkeitsverlust bewirken eine Leistungsminderung um 20 Prozent. Je nach Trainingsintensität und Sportart werden ein bis zwei Liter pro Stunde für die Durchblutung und Schweißproduktion verbraucht. In der Praxis heißt das: Je öfter Sie trainieren, um so schneller und stärker wird Ihre Haut durchblutet und damit die Schweißproduktion angekurbelt. Faustregel: je Stunde Fitness oder Gartenarbeit im Freien sollte ein Liter Wasser getrunken werden.

Fit sein – dank ausreichendem Trinken

Bevor Sie mit dem Training beginnen, empfiehlt es sich die inneren Flüssigkeitsspeicher optimal aufzufüllen. Wenn Sie zu wenig oder gar nichts trinken, wird automatisch die Durchblutung des Körpers reduziert. Muskeln sind dann nicht ausreichend mit Kohlenhydraten und Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium versorgt. Diese Nährstoffe sind zur Energiegewinnung während des Trainings unbedingt nötig. Leistungsdefizite wie Schwindel, Muskelkrämpfe, bis hin zur Bewusstlosigkeit können die Folge sein – ähnlich einer Unterzuckerung. Ganz gleich ob Kind, junger Mensch oder Senior – während Sport und Spiel im Freien muss unbedingt regelmäßig und ausreichend getrunken werden. Es lautet für alle die Devise: Trinken bevor der Durst kommt! Das Gehirn meldet Durst erst, wenn ein bis zwei Liter Flüssigkeitsverlust im Körper herrschen: Er fährt bereits auf Sparflamme. Doch nicht jedes Getränk ist bei Diabetes und für den Sport sinnvoll. Damit Sie neben der verlorenen Flüssigkeit auch Ihre Mineral- und Kohlenhydratspeicher auffüllen, sind Mineralwässer und Saftschorlen (Verhältnis Wasser zu Saft: 3:1) ideal geeignet. Wichtig: Der Saft sollte möglichst kein Nektar oder Fruchtsaftgetränk sein, sondern zu 100 Prozent aus Frucht ohne zugesetzten Zucker bestehen.