Mit Sport gegen Osteoporose

Bewegung kann Knochenschwund vorbeugen, das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und vor Knochenbrüchen schützen. Starke Knochen sind nicht nur eine Frage der Gene, des Alters und der Ernährung. Auch regelmäßige Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Grund: Durch den wechselnden Druck und Zug auf die Muskulatur wird der lokale Knochenstoffwechsel gefördert, die Knochenzellbildung angeregt und vermehrt Kalzium in die Knochen eingebaut. Sport ist also eine wichtige Maßnahme, um einer Osteoporose vorzubeugen.

Wichtig zu wissen: Auch diejenigen, die eine verminderte Knochenmasse oder bereits eine nachgewiesene Osteoporose haben, können mit körperlicher Aktivität ihre Knochen stärken. Weiterer Vorteil: Werden Muskelkraft und Balance trainiert, verbessert das gleichzeitig die Gang- und Standsicherheit. Dadurch sinkt das Risiko für Stürze und schmerzhafte Knochenbrüche.

Doch welcher Sport ist geeignet? Und wie oft soll man trainieren? Die Sektion Frauensport der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) hat einige Empfehlungen zusammengefasst:

  • Allgemein gilt: Die Belastungsreize sollten Ausdauer, Muskelkraft und Beweglichkeit mit einbeziehen. Empfehlenswert ist ein tägliches Training mit einer Gesamtdauer von 2 bis 2,5 Stunden wöchentlich, mindestens aber 3 mal 30 Minuten pro Woche.
  • Sowohl zur Vorbeugung als auch zur Therapie sind Sportarten geeignet, die mit starken Kräften auf Knochen und Muskulatur wirken. Nach neu-esten Erkenntnissen haben folgende Disziplinen den besten Effekt auf die Knochendichte: Joggen, Rad fahren, Aerobic, Tanzen, Bergwandern, schnelles Gehen (Walken), Gewichtheben und Krafttraining, Gymnastik, Fitnesstraining, Schwimmen und Ballsportarten.
  • Sorgen Sie für viel Bewegung im Alltag, indem Sie häufig zu Fuß gehen und Treppen steigen.