Bei Sport auch an Jod denken

An heißen Tagen und beim Sport gilt: mindestens 2 Liter trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen wieder auszugleichen. Doch mit dem Trinken geht über den Urin auch lebensnotwendiges Jod verloren. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung am Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Karlsruhe. Je größer die Trinkmenge der Teilnehmer war, desto mehr Jod war auch in ihrem Urin. Dazu kommt: Sport regt dem Stoffwechsel an. Dies erhöht den Bedarf an Schilddrüsenhormonen und damit auch an Jod, welches für die Hormonbildung benötigt wird. Der Arbeitskreis Jodmangel rät Sportlern, nicht aus Angst vor Jodverlusten ihre Trinkmenge einzuschränken, sondern den Mangel an Jod lieber durch eine abwechslungsreiche Ernährung auszugleichen. Das Spurenelement ist u. a. in Seefisch, Milch und Milchprodukten sowie Jodsalz enthalten.